Total verunsichert - Der EAV-Podcast (Teil 2)

Ein tolles Interview mit Thomas Spitzer.
Viel interessantes über Liebe, Tod und Teufel.
Großes Lob an Alex, Wolfi und Thomas.

Danke für die Lobhudelei an alle! Trotz des schwarzen Lochs motivieren Eure Kommentare zu weiteren Aufnahmen!

Ich danke Euch auch allen für die netten Worte! Noch nie gab es so viele Anfragen bei mir, wann denn das Interview komme. Deswegen hab ich die Folge in einigen Nacht- und Nebel-Aktionen und in der S-Bahn fertiggemacht, sonst wäre sie noch mindestens eine Woche später rausgekommen. Das freut mich natürlich, dass Ihr Euch darauf freut und dass wir so einen Zuspruch mittlerweile bekommen. Ich kann es nur immer wieder sagen: Feedback ist unsere einzige “Bezahlung”. Für uns ist es einfach wichtig, zu wissen, wie die Sachen ankommen, die wir machen. Das kann auch gerne eine Diskussion über die Inhalte sein, auch Kritik ist immer gern gesehen.

Zum Spitzer-Interview würde mich natürlich aber auch eine Diskussion zu seinen Aussagen interessieren. Es gab ja durchaus einige diskussionswürdige Themen.

Das versprochene Material zu “Liebe, Tod und Teufel” (Setlist, Texte, Zeichnungen, etc.) kommt natürlich auch noch demnächst.

Dane für den Podcast, den ich bislang nur ausschnittsweise hören konnte, werde es aber nachholen.
Und danke auch an Thomas, klasse dass du dich zur Verfügung stellst!

Werde mich dann gerne zu Thomas seinen Aussagen äußern. Nur so viel: mir fehlt auch eine Eav die als Rockkabbaret auf der Bühne steht- das wäre ein Ding wenn wir das noch einmal erleben könnten. Für mich ist eine allein auf Klaus konzentrierte Eav- so gut sie musikalisch sein mag- langweilig. An der neuen Eav mag ich nur noch die Alben- die sind so richtig gut, da steckt so viel drin: aber die liveumsetzung ist eher mäßig und das ich so was mal über die eav schreibe, die früher mehr von der Bühnischen Inszenierung lebte als jede andere Band ist traurig. Pfeif drauf? Die Hoffnung stirbt zuletzt…
(allerdings habe ich noch nicht alles gehört, was Thomas gesagt hat… )

Super-Podcast (wie immer) Danke!!!
ich finde es beachtlich cool das Herr Spitzer sich die Zeit nimmt und Fragen beantwortet und eben aus der Tiefe der EAV erzählt.
Ich muss immer höchstkonzentriert zuhören beim Herrn Spitzer… und als Hörer/Fan kann man sicher so vieles nachvollziehen…
Nostalgisch wird es einem sowieso, weil die “80er” einfach eine megageile Zeit waren (vor allem in der Musik)
Ob man die jetztige EAV als Band versteht die einfach ihr Programm routiniert runterspielt oder wieder mehr diese echte-nostalgische EAV sehen möchte, jenes liegt sicherlich auf der Hand…
Ein “Rock-Kabarett” wäre natürlich ein Traum!!! umsetzbar? ich weiss es nicht…"
“Liebe Tod und Teufel” ist auf jeden Fall ein Meilenstein deutscher Musikgeschichte und vielleicht das beste deutschsprachige Album, welches jemals das Licht der Welt erblickte…
und wieso nicht doch einen Teil 2 machen… wenn auch fast 30Jahre später… die Thematiken sind sowieso zeitlos… :smiling_imp:

Was ich aber schon noch wissen wollte :slight_smile: Wo genau in München war die EAV bei der Pinguin-Tour? War das in einem Theater? Wie genau muss man sich die Lautstärke bei einem Live-Konzert damals vorstellen? Und vor allem: Von welcher Firma war das Video von der Pinguin-Tour? DoRo oder ORF waren das wohl nicht, oder?

Konnte die letzten beiden Podcasts Dank meines Urlaubs komplett hören. Großartig! Und ich schließe mich an: Das könnte tatsächlich das beste/informativste Interview sein, das ich von Tom kenne!

Zufälle gibt es!! Bei meiner gestrigen Fortbildung war ein Zeitzeuge dabei der die Punguin Tour live gesehen hat, leider war die Zeit zu knapp aber er hat mir 2 Sachen gesagt. Beim Burli war eine Raumschiffscene, aber erinnern konnte er sich auch nicht mehr genau um was es da ging. Und was sehr interressant war, dass der Klaus den Herzherzog Jodler als Haider vorgetragen hat mit roter Jacke, rotem Schal der hinter ein bischen braun war. Und die Jungs müssen die Halle total gerockt haben. Das Konzert fand in der Staufenberg-Halle statt. Mehr konnte ich aus Zeitgründen nicht rausfinden.

Vielen Dank für alles, die Setlist und die Fanmagazine, die unterhaltsamen Podcasts! Freu mich schon auf den "Nie wieder Kunst " Podcast :wink:

Ich habe einmal von einem Fan gehört, bei der Liebe Tod und Teufel Tour wurde im Hallenstadion eine drehbare Bühne eingesetzt? Dies war mir damals neu und habe ich sonst nirgends gehört…weiss jemand was darüber?

Vielen Dank für das nette Feedback allerseits!

@bongoboyuwe: Bzgl. Haider: Hat das derjenige nicht mit der Neppomuk-Tour verwechselt?

@Collector: Das mit der drehbaren Bühne habe ich noch nie gehört. Da so eine drehbare Bühne nichts Transportables ist, könnte es aber sein, dass eine an einem Veranstaltungsort eventuell vorhandene genutzt wurde? Welches “Hallenstadion” war das? Die Bühnenbilder haben sich jedenfalls ein paar Mal (insgesamt drei Bühnenbilder?) geändert. Insofern wäre so eine drehbare Bühne durchaus praktisch.

Starten wir ein weiteres Rätsel: Was ist das Thema der nächsten Podcast-Folge?

(Ach Du meine Güte, hoffentlich sieht das hier keiner…)


Vermutlich eines der besten (und auch meistverkauftesten) Alben der besten Band der Welt,
das Hand in Hand mit einem netten Maskottchen und einer grandiosen Tour, nur auf VHS, kommt.
Mit einem Wort: Endlich! :smiley:

Haha, die Mutter ist ja genial! :smiley:

vor-bei…Grandios :slight_smile:)

Ja, es war laut diesem Augenzeugen in Zürich im 13’000er Hallenstadion. Habe aber zum ersten Mal von einer Drehbühne gehört…

Mein Lieblingssong dieses Albums: Wo ist der Kaiser (Live eine Wucht!)

Eine Nummer, die eigentlich nicht zur EAV passt.

Zum Thema Bühnenvarianten kann ich noch ergänzen, dass es laut meinem Vater, der am 10.11.1990 auf einem Konzert der Neppomuk-Tour in der Schwabenhalle in Augsburg war, auf eben diesem Konzert zwei Bühnen gegeben haben soll. Einmal die “normale” Konzertbühne und dann noch eine Art Nebenbühne, auf der z. B. die Schattenspiele stattgefunden haben sollen. Vom Platz wäre es durchaus denkbar, da die Schwabenhalle auffallend in die Breite gebaut ist. Außerdem waren die Jungs damals ja sehr aufwendig unterwegs, man denke nur an den im Takt sprudelnden Springbrunnen und generell an die ganzen Kulissen :stuck_out_tongue:! Also warum nicht eine kleine Nebenbühne? Kann mich da aber auch nur auf diese eine Aussage stützen :wink:! Vielleicht kann das aber mal jemand bestätigen?

Wobei doch eine Nebenbühne auch vor allem vom Veranstaltungsort abhängt, oder?

Philipp got it! Folge #27 über „Neppomuk’s Rache“ ist nun online. Mit Wolfi, boleroboy und Häkelgarn:

Man beachte übrigens auf meinem Bild, dass der Hinweis zu „Samurai“ eigentlich chinesisch ist, ein Mitbringsel einer chinesischen Freundin. Aber passt zu Kimono-Thailand. :wink:

Ein sehr interessanter und sehr informativer Podcast.

Ich fande die Folge über Neppomuk’s Rache super.
Großes Lob an Alex, Wolfi, Florian und Matthias.

Vielen Dank für den Podcast . War sehr interessant und informativ. Nur eine Frage türmt sich zum Lied „Wurstbude“ in meinem Kopf auf. Sinngemäß äußert einer der Kunden, dass er lieber hätte, dass Ozonloch sei noch einmal so groß, denn dann würden die Würstchen von selber heiß werden. Es handelt sich hierbei um eine weitverbreitete Alltagsvorstellung. Anbei eine Datei zu dieser Alltagsvorstellung…und wie man im Unterricht am effektivsten damit umgehen könnte…
http://www.friedrich-verlag.de/go/doc/doc_download.cfm?CD1969961C8A49BA9C7794D9D012EC48
Meine Frage, was meint ihr: Hat Thomas selbst die Fehlvorstellung „durch das Ozonloch kommen mehr Sonnenstrahlen und dadurch wird es heißer“ t , oder ist es ein vom ihm bewusst eingesetztes „dramaturgisches Mittel“, weil er beobachtet hat, dass die Leute beide Themen vermischen- und somit wird das Stammtischniveau der Diskussion genial widergespiegelt ? (man darf nicht vergessen, Ende der achtziger und Anfang der Neunziger war die Ozonlochdebatte eine der präsentesten Umweltdebatten (Verweis auf Montrealer Abkommen 1989)
Total wichtige Frage- ich weiß- was meint ihr?
Mir ist gerade noch ein Gedanke gekommen: Es könnte natürlich auch sein, dass Thomas sich das selber so überlegt hat, um die Logik der Wurstbudenkundschaft widerzuspiegeln!

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Tom da oftmals wirklich um so viele Ecken herum denkt, wie wir hier vermuten :wink:. Oft ist ja auch das Einfache gerade das Geniale. “Vergrößerung des Ozonlochs -> Erderwärmung -> Würstchen werden von selber heiß”; diese These liegt bei Thema des Songs ja quasi fast schon auf der Hand. Und der Bierverkauf der Tante Mitzi steigt im Song letztendlich ja auch stark an, weil ihre Kundschaft bei der Hitze immer größeren Durscht bekommt :mrgreen:!

Ich muss dazu sagen, dass ich mich mit dem Thema auch nicht besonders auskenne. Aber ich denke, Tom wollte es so einfach wie möglich darstellen. Das Lied ist ja keine wissenschaftliche Abhandlung über die Umweltproblematik, sondern stellt ja vorwiegend die Scheißegal-Mentalität in den Mittelpunkt, die die meisten Bürger dabei an den Tag legen.