Alles ist erlaubt (mit Spoiler)


#41

Ich freu’ mich für und mit jedem, der dem Stück viel abgewinnen kann.

Aber ich finde schon, dass die kritisierten Punkte nicht von der Hand zu weisen sind und v.a. nicht unfair oder unangemessen hier niedergeschrieben wurden.
Etwas unfair finde ich, hieraus eine Art Bumerang zu machen und mit nem Satz sinngemäß “Die EAV hört richtigerweise auf, weil den Fans nichts mehr einfällt”. Was soll denn das? Spreche mal nur für mich, aber ich setz’ mich kritisch mit der VÖ auseinander und sage, was ich dazu empfinde. Was soll mir nicht mehr einfallen?
Finde das eben etwas über das Ziel hinaus.


#42

So war das nicht gemeint, dass das an den Fans liegt. Aber: Die EAV ist einfach auserzählt. Es gibt eine zu starke Vergangenheit, um ganz frei und unbekümmert irgendwas zu tun. Alles wird mit der Vergangenheit verglichen. Neue Wege können nicht beschritten werden, weil die Vergangenheit die Erwartungshaltung festlegt. Alte Wege können auch nicht mehr beschritten werden, weil die Vergangenheit stets als Vergleich da ist. Jede kleine Songidee muss natürlich eine ewiger Klassiker werden, sonst ist sie nichts.


#43

Ja, okay, einverstanden: Es ist unfair, die aktuelle EAV und aktuell Erscheinendes mit der EAV und ihren Werken aus den 80ern zu vergleichen. Das ist tatsächlich wenn dann eingeschränkt nur möglich und ansonsten haben sich alle Umstände und Zeiten wohl wirklich zu arg geändert. Überredet.

Und ich will auch nicht den Eindruck erwecken, mir läge nur daran, Werke wie früher zu bekommen und ja keine neuen Wege. Dazu gefallen mir die Werwolf Attacke insgesamt und als herausgenommenes Beispiel “Der oide Wolf” viel zu sehr :slight_smile:

Nicht jede kleine Songidee muss ein ewiger Klassiker werden. “Trick der Politik” ist für mich nur halt nicht mehr als das: Eine kleine Songidee.
Möglicherweise fiel meine Enttäuschung bislang nicht zuletzt deshalb so drastisch aus, weil ich das Lied vorab und in seiner “Bewerbung” kennenlerne:
Ist es irgendwo auf dem neuen Album, dann ist es ein kleines Liedl, nicht ganz schlecht, keinesfalls gut, und passt.
Ist es mir hier als Vorab-Auskopplung schmackhaft geboten, im Radio soll das neue Baby gespielt werden: Dann erhoff’ ich mir halt schon viel. Höre dann ein Lied, das mir aus vorstehend beschriebenen Gründen (ich hoffe, ich konnte sie verständlich formulieren) nicht zusagt. Dann ist im Vergleich zum “einfach im Album enthalten”-Hören halt einfach die Fallhöhe gleich wieder ordentlich heftiger.


#44

Ist das wirklich so, dass das als Radiosingle angekündigt wurde? Ich weiß es wirklich nicht, ich bin es nicht wert, dass ich mit offiziellen Informationen versorgt werde und ergoogeln und zusammenklauben von Infos mache ich einfach nicht mehr.

Ich mag bei dem Song den Ansatz, wie Politiker und deren Tun auf unterschiedlichen Ebenen in Form von kleinen Geschichten (ja) gezeichnet werden. Und ich mag das ohrwurmartige des Songs. Und das Video muss ja wohl hier ordentlich abgefeiert werden. Sowas kreatives und liebevolles - es passt so schön. Diese genicklosen Eierköpfe - ich mag es! Kein überragender Song, auch textlich nicht übermäßig raffiniert oder witzig, aber einfach was, was ich gerne höre.

Ungeklärt wird wohl auf ewig bleiben, ob es mein “Hoy!” Geschrei aus dem Studio in Kenia in die endgültige Version geschafft hat. :wink:


#45

Es wäre natürlich schön, wenn der Song es in die größeren Radios schaffen würde aber nach den Erfahrungen mit “Was ist los” und “Pfeif Drauf” würde ich eher nicht darauf tippen.

Der Song ist für mich auch kein wirklicher Aufhänger a la “da kommt jetzt etwas ganz großes” aber an Tag-Aktualität ist er natürlich nicht zu überbieten. :smile: Für mich jedenfalls eine typische EAV-Nummer und ein wunderbarer Album-Titel, der für mich auch entfernt in Richtung “Konkurs” geht.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das kommende Album und finde es toll, dass die Zeit der Vorfreude auch schon mit einem Song untermauert/bestätigt wird.

Gruß Jeremy


#46

Zugegeben, ich kam gestern Abend vom Inline Skaten und heute aus dem Feierabend und hab’ mir zwischendrin Nachtruhe und hier die Infos dazu erhascht. Durch Tatsache der Vorauskopplung und Promotext auf der Seite dieses Radiosenders ging/gehe ich einfach mal davon aus, dass das Lied dort gespielt werden soll.

Okay zum Video: Nun, unabhängig davon ob man die Machart oder das Lied grundsätzlich mag, ist es typisch EAV: Denn mit sehr viel Liebe zum Detail wird dem geneigten Seher erklärt und zweifelsfrei geklärt, dass die beiden Hühner, trotz gegebenenfalls verfänglicher Kämme, natürlich Hennen sind. Man könnte auch sagen: Keine Weiblichkeit in visueller EAV-Art ohne Titten. :smiley:

In Deinen Worten vorher und in deinem aktuellen Statement auf verunsicherung.de klingen deutlich Enttäuschung und Frust durch :confused:


#47

Naja… ist doch okay, dass nicht alle begeistert sein können. Nur Kommentare wie ‘XY wirkt lieblos’; die lassen mich zweifeln und hinterfragen. Das war hier zu den Plakaten, zum Cover und zum ersten Titel zu hören…
Dass hinter jedem Futzel mindestens 20 Entwürfe, 12 Textvarianten und 10 Demos von 3 Studiowochen stecken…das ist die andere Seite. An der Methodik hat sich seit damals nichts verändert. Aber es ist das erste Album, was am Ende nicht unter Zeitdruck finalisiert werden musste… Lieblos ist deshalb kein einziger in 10 Stunden modellierter Hase der 2 sek zu sehen ist, kein einziger Ton und kein einziges Wort.

Und ich bin mir deshalb sicher, dass für jeden etwas dabei sein wird…


#48

“Trick der Politik” hat für mich schier alles, was ich mir von einer neuen EAV-Single im Jahr 2018 wünschen kann :blush:! Und ich schreibe hier bewusst Single, denn natürlich wird das Album wie immer sehr sicher auch schwerere, “gehaltvollere” Nummern zu bieten haben. Aber für eine erste Vorab-Auskopplung ist der “Trick der Politik” in meinen Augen goldrichtig gewählt und zu einem extrem passenden Zeitpunkt veröffentlicht :grin:. Natürlich ist der Zeitpunkt für diesen Text schrecklicherweise immer passend, aber durch Ereignisse wie das deutsche Koalitionsdebakel und die Wahl in der Türkei natürlich grade ganz besonders :wink:! Ansonsten: Blieb mir sofort im Ohr, witzig-treffender Text und toll produziert :+1:! Und der Clip, das sich irgendwo zwischen Lyric- und vollwertigem Musikvideo befindet, ist ja mal wirklich liebevoll umgesetzt! Die Eierköpfe, die Titten-Hennen, die Zauberer-Handpuppe - wobei ich mir bei letzterer grad irgendwie nicht einwandfrei sicher bin, ob das nun Klaus oder Wladimir Putin sein soll grins. Jetzt noch endlich das angedachte Video zum blöden Hein nachreichen träum…! Freu mich jedenfalls schon drauf, wenn “Trick der Politik” (hoffentlich) auf den Konzerten dargeboten wird; geht bestimmt gut ab!

Doppel-Vinyl im Gatefold-Cover - YES!!! Wird sofort zusammen mit der limitierten Buch-Edition geordert, weil ich mich bei solchen Veröffentlichungen erfahrungsgemäß nicht mehr auf den stationären Einzelhandel in meiner Heimatstadt verlasse :stuck_out_tongue:! Die Standard-CD wird dann für die Sammlung denk ich irgendwann nachgekauft, sobald sie runtergesetzt wurde :wink:. Beim Cover hab ich ein paar Blicke gebraucht, um damit warm zu werden, gerade wenn ich an diverse optische Perlen aus spitzer’scher Feder denke - aaaber: Das Ding ist schon irgendwie ziemlich klug gemacht, da es im Geschäft sicherlich ein richtiger Eyecatcher ist. Das hier im Großformat platzierte Band-Logo dürfte vielen Leuten bekannt sein und hat wohl einen hohen Wiedererkennungswert. Und darüber hinaus kommt das Cover auch irgendwie wie ein Stoppschild daher, das sagt: “Nimm mich mit!” :mrgreen:. Wenn ich mir das auf LP-Cover-Größe vorstelle… - is schon irgendwie geil :stuck_out_tongue_winking_eye:! Zumal wir ein vorwiegend schwarz gehaltenes Cover seit Café Passé nicht mehr hatten. Mal sehen, wie’s im Gesamtkontext mit Rück-Cover, Booklet und Label wirkt.

Natürlich betrachte ich das ganze auch mit einem weinenden Auge, weil’s der Abschied sein soll. Aber momentan überwiegt die Vorfreude auf Album & Tournee :blush:! Lasst uns unsere Lieblingskapelle noch einmal voll zelebrieren!


#49

Es ist ja alles erlaubt, daher sollte hier weder eine Kritik noch ein Lob heruntergeschrieben werden.

Ich denke jeder hat seine Argumente und jede Euphorie ist anders. Ich persönlich lasse mich gerne von den Titeln überraschen und auf mich wirken, wie es im Endeffekt aussieht. Manche Künstler gehen halt 10 Tage in eine Studio (Neil Young macht es auch mal an 2) und bringen ein Album raus, andere produzieren manche Sachen auch tot (Prince, Michael Jackson und manchmal auch die EAV).

Trick der Politik soll halt eine schnelle Nummer sein, die so ein bisschen alles abdeckt, vermute ich jetzt mal. Dazu taugt sie. Wie auch schon von einigen Geschrieben, eine richtig stringente Geschichte erzählt sie nicht. Dafür ist sie zu hudelig und springt zu sehr. Man kann ihr nicht wirklich folgen. Die Frage ist halt nur: Wer folgt im Radio einem Text? Die meisten freuen sich über ein nettes Liedel mit einer netten Melodie, zu der sie evtl. sogar noch pfeifen können. Das könnte diese Nummer. Und trotzdem wird sie meines Erachtens im Radio kaum laufen, weil momentan solche Songs eher nicht gefragt sind.

Dass manches schon mal da war (Textphrasen, Melodiekanten, etc.) stimmt auch, aber das wiederholt sich wohl bei jeder Band mal.

Daher sage ich persönlich, für mich ist Trick der Politik kein großer Wurf aber auch kein Schund, der runtergenudelt wurde. Der Text ist lustig, hängen bleibt für mich trotzdem nur “Track Trick” und das ist mir persönlich für eine erste Single schlichtweg zu wenig.

Das Video, sicherlich in vielen Nächten und Tagen gemacht ist nett. Allerdings vermisse ich einfach die großen EAV-Videos, wie sie DO&RO gemacht hat. Dass soll keine Schmälerung der Arbeit sein, die hier drinhängt. Aber der Witz, der RockComix in Verbindung mit einer Band, die gemeinsam etwas macht, das fehlt der neuen EAV einfach und das finde ich schade. Wie man den Song auf der Bühne interessant umsetzen kann, kann ich mir optisch gerade nicht vorstellen. Wie schon hier jemand schrieb, es fehlen die Bilder, die mir im Kopf bleiben. Die Personen werden nicht mehr bunt geschildert, es geht nur mehr um eine aneinanderreihung von Themen, ohne sich wirklich in der Tiefe mit ihnen zu beschäftigen. Nur von der Ferne zu kritisieren ohne den Menschen vor Ort in Österreich so richtig auf den Mund zu schauen ist mir einfach zu pauschal und zu wenig. Mir fehlt so ein bisschen die Objektivität zu den Themen und vor allem das Hineinfühlen in verschiedene Grundausrichtungen von Menschen.

So, ich hoffe solch eine Kritik ist fundiert genug, um standhalten zu können. Aber ich fahre jetzt eh erst mal in den Urlaub und kriege den Shitstorm danach nicht mit.


#50

Ich muss mich wiederholen: Ich finde den Song stark! Der Reim “hoch wie brat” ist vielleicht nicht der Beste. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass die EAV - in meinen Augen - immer weniger “im österreichischen Dialekt” unterwegs ist, deshalb hätte man nach einem anderen suchen können. Auch die Betonung von “daneben geht” und “Russisches Roulette” ist nicht wirklich sauber. Aber was soll’s?! Das ist Motzen auf höchstem Niveau - der Song ist geil. Der Text ist super und einige Reime gehen mir jetzt schon wieder nicht mehr aus dem Kopf.

Das mit dem Erzählen von Geschichten ist tatsächlich ein Punkt, der mir schon länger auffiel. Aber vielleicht sind diese Zeiten nun einfach auch vorbei. Ich mag diese EAV, wie sie ist. Und der Song allein schlägt schon alles, was auf der “Werwolf-Attacke!” vorhanden ist. Wenn die EAV diesen Sound beibehält, wird es ein geiles (Abschieds-)Album! Ich hoffe, dass die Band weitermacht und von mir aus jährlich “solche Musik” auf den Markt bringt.

Selbst das Video finde ich geil. Warum denn immer eigene Nase zeigen, wenn man die künstlerische Fähigkeit der EAV hat? Ein Schreibfehler fiel mir aber auch schon wieder auf. :rofl:

@Satanella: Wenn Du schon mitliest… ist der Hase von dem Film “Donnie Darko” inspiriert? Ich könnte mir vorstellen, dass Thomas auf solche Filme steht. Kennt den Film hier im Forum jemand und kam dieser Gedanke ebenfalls?


#51

Nach einer Nacht darüber schlafen muss ich ein klein bisschen relativieren:

Das Lied haut mich nach wie vor nicht sehr vom Hocker und Wolfi beschrieb in seinem Shitstorm-Prophezeihungsbeitrag sehr gut, wie es bei mir wirkt, was den Text betrifft.
Zurückrudern mag ich aber was das Hinterhertrauern der Comix-Lieder und den Vergleich von “Trick der Politik” mit ihnen angeht: Das aktuelle Lied lässt sich finde nämlich in seinem Aufbau durchaus mit z.B. “Total verunsichert” vergleichen. Es gab also schon immer eine Vielzahl an Erzählformen, und alle Varianten haben geniale Werke hervorgebracht.

Diesen Beschwerdeteil von gestern zieh’ ich also hiermit zurück. Oder stauche ihn zumindest auf Teppichhöhe zusammen.


#52

Mir gefällt “Trick der Politik”. Klingt SEHR aktuell und im Refrain geht es auch ganz gut ab. Ich habe mir auch die 2 CD + Buch-Version vorbestellt. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die nächsten Hörproben. :slight_smile:


#53

Also ich konnte gestern nur zweimal kurz reinhören. Heute läuft “Trick der Politik” aber als Dauerschleife! Sauber! Ich bin rundweg zufrieden und SEHR gespannt auf die anderen Songs :blush:

Der Song steckt meines Erachtens sowohl textlich als auch musikalisch voller versteckter Kleinigkeiten. Zum Beispiel das Wortspiel um Tick, Trick und Track bzw. Taktik, oder der “russisch” angehauchte Grundrhythmus, der doch allein schon für einen Politikstil stehen kann. Das Gipeflkreuz auf dem Schuldenberg ist doch auch eine Anspielung auf innenpolitische Ablenkungsmanöver…

Die dunkle Stimme im Hintergrund ist ja zweistimmig, was in den letzten Jahren doch durch mehrere Aufnahmen von Toms Stimme übereinander realisiert wurde. Mag es nicht doch sein, dass da Eik mitbrummelt?

Weiter so! Und zwar noch jahrelang…:grinning:
LG cheffe


#54

Was ich noch anfügen will: Klaus’ Stimme kommt mir irgendwie jung, frisch und klar vor, sehr schön :blush:


#55

Ahm ich trau’ mich zwar fast nicht, mag es allerdings auch nicht unerwähnt lassen. Achtung, Kritik am Video: Die gezeigte Tonleiter ist nicht stimmig mit der gespielten Melodie, ne?
(Trauma und Leid aus Zwangsmusikunterricht bis zur sechsten Klasse begleiten diese Zeilen.)


#56

Haha, lass dir ja nicht das Kritisieren ausreden :wink: Die Diskussionen und der Meinungsaustausch macht das Ganze doch erst so spannend.

Es ist durchaus möglich, dass ich die Notizen des Herrn S. falsch gedeutet habe… Wir hatten im Musikunterricht ja nur Gospel und so einen komischen “Fata Morgana”-Song…da kann man ja nix gelernt haben. Wie wärs denn richtig gewesen?

Wer hier schon mal mit After Effects gearbeitet hat, kann sich außerdem ausmalen wie lustig es ist in 5 Tagen sowas fertig zu machen. Aber ich will mal nicht zu viel verraten, denn ich habe gerade beschlossen, dass ihr ein Making Of bekommt, damit die Qualen auch honoriert werden :wink:


#57

Weißt Du was lustig ist? Wenn man das Goscherl aufreißt und es selbst nicht kann ^^.
Also:

  • “Wie wäs denn richtig gewesen”? Keine Ahnung. :wink: Die Tonleiter geht an ner Stelle rauf, bei der die Melodie nach unten geht. Guck es mir gleich noch 2-12x an, nicht dass’ ich mich selber täusche :sweat_smile:

Und damit es nicht falsch aufgefasst wird: das “Achtung, Kritik am Video” vorhin hätte durchaus in Anführungszeichen gesetzt gehört und innerhalb dieser Anführungszeichen gesondert nochmal das Wort “Kritik”. Ich steh’ einfach drauf, Sachen der EAV bis ins letzte Detail zu sezieren und auf die Gespräche dazu hier im Forum. :slight_smile: Ehrlich.

Hab’ mir schon gedacht, dass Du bei der Entstehung des Werkes zumindest mal hast Knete halten dürfen :sunglasses:
Und um das Making of bitte ich Dich recht herzlich. :blush:


#58

Yeah, da freu ich mich drauf! Und ich bitte um Aufklärung, ob der Zauberer nun Putin oder Klaus ist - auch wenn ich wahrscheinlich der Einzige bin, der beide Personen in der Puppe erkennt :sweat_smile:!


#59

Biste nich’ :smiley: Auch wenn Du mir ehrlich gesagt den Putin erst eingebläut hast :wink: Ich kam, klickte, sah, und sah Klaus :smiley:


#60

Dieses Lied eignet sich für das Radio ganz wunderbar und glaube auch, dass es sich noch entwickeln kann. Gerade auf einem Konzert kann ich mir diesen netten, harmlosen Upbeat-Tango sehr gut vorstellen. Und wenn zu der Musik auf der Bühne ein karikierter Trump, Putin und Kim-Jong Un mit Pappmaché Masken zusammen tanzen – na dann wären wir doch wieder bei einer klassischen EAV. :grinning: „Trick der Politik“ gefällt mir jedoch ganz gut als Vorab-Single. Man hätte vielleicht allseits bekanntes Spitzer-Vokabular wie „Pommery“, „Zinseszins“ oder eben „gleich hoch wie Brat“ umgehen können. Zudem bin ich der Meinung, dass man nicht zu jedem Thema eine in sich geschlossene Geschichte braucht mit immer wieder einen neu eingeführten Verlierertypen oder neuen „Opfer des Lebens“, das wäre auch keine kreative Lösung. Musikvideo finde ich witzig und gelungen, die Figuren erinnern an den Live-Burli von 1988.
Aber die eigentliche Kernfrage ist doch hierbei, wie eine EAV 2018 auszusehen hat. Welche Relevanz hat das mittlerweile 40-jährige Projekt noch heute? Kann man eine nahezu vollständig digitalisierte, von Informationen überschwemmte Gesellschaft, noch mit Comics, Wortwitz und Poprock „schocken“? Die Gesellschaft selbst ist sarkastisch und hinterfragend geworden – für Künstler allgemein wird es zunehmend schwieriger, zeitgenössischen Unterhaltungswert zu bieten.