Alles ist erlaubt in den Charts


#101

So einfach ist das mit den Jahrescharts nicht. Von einer Woche zur anderen Woche kann eine bis zu drei oder vier-fach unterschiedliche Menge an Verkäufen notwendig sein die #1 zu erreichen. Weil die #1 ja logischerweise immer relativ zu den Verkäufen der Woche zu allen anderen Releases ist.
In Wochen mit wenig Konkurrenz ist es eben möglich mit 1000-1500 Stück #1 zu werden - in anderen hat die #1 bis zu 10.000 verkauft. Speziell Rapper oder Vorbesteller-Sammler. Die dann zumeist in den folgenden Wochen dafür kaum mehr jene Verkaufsquantität erreichen können.

Conchita hat bereits nach 5 Verkaufswochen den Gold-Status erreicht - dabei war das Album nur 3 Wochen in den Top-10-Albumcharts. Reicht ja auch - sagen wir mal, sie hat zum Einstieg 5.000-6.000 Alben verkauft…2. Woche vielleicht noch 1000, dann ist man schon relativ nah dran…

Nur weil jemand relativ lange relativ weit vorn in den Charts herumtaumelt, heißt das also sicher nicht immer, dass er damit mehr als ein anderer mit kurzer Chartspräsenz verkaufen konnte.

An eine Verschwörung glaube ich beim besten Willen nicht. Was jedoch sehr unnötig kompliziert ist: Die Verkäufe anerkennen zu lassen. Und das auch noch im richtigen Land. Die Verkäufe müssen der IFPI ja gemeldet werden; sonst wird da nichts prämiert. Verkäufe im eav.at-Shop werden z.B. z.Z. gar nicht einberechnet.


#102

An eine Verschwörung glaube ich auch nicht, aber ich nehme durchaus an, dass halt öfters Gold und Platin erst nach dem Erreichen der jeweiligen Verkaufszahlen auf ifpi angezeigt bzw. vergeben werden.
Und die Jahrescharts zeigen ja die Verkaufszahlen der Alben an, also wenn die EAV ihr Album mehr verkauft hat als andere Alben, die aber schon Goldstatus haben, dann ist daraus für mich zu schließen, dass die EAV für “Alles ist erlaubt” auch schon mindestens Gold haben muss.


#103

Woche 12: Platz 17 :arrow_up:


#104

Woche 13: Platz 18