STS gibt keine Konzerte mehr - aber solo geht's weiter!


#41

Weiß jemand warum das Album schon Gold erreicht hat aber nicht in den Charts zu sehen ist? Am 11. erschienen sollte doch für die Charts vom 18. qualifizieren, oder?
Quelle: http://www.ifpi.at/?section=goldplatin


#42

Meines Wissens dauert der Chart-Einstieg immer zwei Wochen, nur in Deutschland wurde das Prozedere vorgezogen und die Platzierungen stehen bereits in der Folgewoche fest.


#43

Aaah, okay. Dann sollte das Album ja gut einsteigen!


#44

JA EH ist der 2.höchste Neueinstieg in den Album-Charts in Ö. Der höchste Neueinstieg geht an den Rapper Shindy…


#45

Einstieg in Ö auf der 3 - Gratulation!


#46

Es ist wunderschön, dass auch in Österreich noch mal ein Künstler Zeit seines Lebens die verdiente Anerkennung und Achtung auch im kommerziellen Sinne erfahren darf!
Bin erst jetzt zum Anhören des Albums gekommen und habe gleich parallel die ersten Eindrücke dazufestgehalten.

Auch wenn in Zahlen bewerten für Lieder eigentlich gar nicht wirklich angemessen ist, da man nie die volle Geschichte dahinter kennt…den Werdegang. Nie weiß, ob der Künstler nicht etwas verarbeitet, was sich einem einfach entschließt… Hier meine Eindrücke…

Die CD-Verpackung ist ja schon mal der Hammer. Geschmeidiges, organisches Papier. Wunderschöne, farblich perfekte Fotos… Die hätte ich bitte gerne alle als A1-Plakate! :slight_smile:
In jedem Fall ist das stilvoller als diese Jewel Cases und gibt gleich ein ganz anderes Unboxing-Erlebnis. 10/10

Alles was ich kann… Lustigerweise werden die meisten Hören die Zeile “in unserem Alter” gar nicht brauchen, denn die Ignoranz und die Verschlossenheit mancher Mitmenschen hat ja keineswegs etwas mit dem Alter zu tun… :wink: Hach ja. Sehr schönes, neues Fighter-Lied. Ähnlich wie “Ich lass mir die Kraft net zerbrechen”. Nur etwas weiser und mit etwas weniger jugendlichem Übermut. Schön. 8/10

Morgensunn schürte mit der ersten Strophe irrsinnige Erwartungen…Mit der reduzierten, angenehmen Musik und dem vielversprechenden Text. In dem Moment das Fräulein einsetzt vergeht mir leider jegliche Begeisterung… Besser wird’s in dem Refrain… aber auch den bringt die weibliche Unterstützung nicht mehr zum Fliegen als es vermutlich eine Solo-Darbietung auch getan hätte. Textlich sind wie immer ein paar feine Phrasen dabei…Aber nachdem es es schon viele ähnliche, musikalisch gefälligere Liebeslieder und Respektbekundungen gibt, reiht sich diese Morgensunn doch eher weiter hinten ein. 4/10

Der dritte Track “Ja eh” trübte meine Freude schon im Vorfeld. Es passt sicher sehr zum Wesen eines Steinbäckers, dass immer auch alte Weggefährten auf seinen Alben zu hören sind. Aber wenn es qualitiv einen Song nicht unbedingt nach vorn reißt (z.B. durch besonders hervorzuhebende Gesangs- oder Interpretationsleistungen), habe ich oft meine Schwierigkeiten den Grund des Zusammenkommens zu verstehen. Auch dass in Anlehnung an Wilfrieds Vermächtnis den Alpin-Rock erfunden zu haben, man unbedingt auch eine solche Nummer machen muss … Ja eh… Vielleicht ist es mir einfach zu frisch und anders. Groovig ist es, aber der Text geht da leider wirklich unter… Der folk-rockige Abgesang auf Österreich? 7/10

Großvater. Die Stärken von Meister Kolonovits für ewig festgehalten. Ich hätte mir nie denken lassen, dass es möglich ist so einen wunderbaren Song gelungen zu covern. Einfach weil er immer schon so unberechenbar gut war… Mir kamen schon bei der Präsentation die Tränen… 10/10

Die beste Zeit… Die beste Zeit, die die meisten hier verpasst haben…! … 8/10

Der Tag wird kommen… Wieder der Beweis, dass man Steinbäcker-Alben nicht nebenbei hören kann. Auch wenn das Arrangment vielleicht insgesamt hätte interessanter ausfallen können… 7/10

Das Konzept von Liebe und Musik ist mir nicht ganz verständlich. Extrem starker Text. Und natürlich ist jeder Künstler dazu verpflichtet Stellung zu beziehen. Eine epochale Inszenierung ist vermutlich das allerletzte, was ich erwartet hätte. Insofern bin ich noch sehr überrascht und mir nicht sicher, ob mir das jetzt so gefällt… Weil ich eigentlich die größte Qualität im Komponieren und Texten des Gert Steinbäckers in der Fähigkeit sehe, mit quasi nichts irrsinnige Emotionen auszulösen. Hier mal anders… na gut… ?/10

Wer musste auch sofort an Herbst auf der Insel denken? :slight_smile:
Gefällt mir richtig, richtig gut. Und leider auch noch so verdammt wahr… Lädt zum Mitsingen, Zustimmen, Melancholisch lächeln ein. Schön. 9/10

Ganz nah. Unglaublich. Zeig mir dein Himmel-Niveau. Und warum ein Duett? Warum? Bitte bitte bitte bring das mal wer als Steinbäcker-PUR-Version heraus!!!

Die Stärke der STS-Chöre… Man kann sie eben nicht verleugnen. Und vor allem nach den subjektiv doch sehr schwachen Duett-Partnern dieses und des Vorgängersalbums, finde ich die homogenen Refrains wie einen klanglichen Luftröhrenschnitt. 9/10

Eventuell werde ich noch zum Klassik-Liebhaber. In jedem Fall sind diese Versionen gute Einstiegsdrogen. Mach die Augn zu… 9/10

Vom Arrangement bzw. der Musik her fast mein Favorit. Ähnlich wie Regentag vom Bilder an der Wand-Album… Weniger ist so oft mehr… Und dann rocken lassen! Der Effekt auf der Stimme irritiert übrigens ein bissl. Euch auch? 7/10

Okay, ganz ehrlich… Das Thomas-Demo hat wie jedes Demo…eine ganz eigene Magie. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mir lieber dieses Demo anhöre. Aber das ändert nichts am starken Song oder an dem starken Gesang. Mein Hauptaugenmerk ist der Refrain…der weniger “fährt” als im Demo. Und auch hier ist ein merkwürdiger auf der Stimme? Oder bin ich paranoid? Kann auch sein. Ist egal. 8/10

Der letzte Track ist natürlich der Hammer. 10/10!

Es gibt also keinen klaren Favoriten für mich… Das Album gefällt mir jetzt nach dem ersten Anhören jedenfalls wirklich gut. Mir ist der Sound insgesamt etwas zu weich im Vergleich mit “Einmal im Leben” z.B. Das Schlagzeug kommt mir durchgehend zu präsent und laut vor. Aber das sind alles nur Peanuts… Mich würde echt interessieren, was ihr zu den Duetten sagt? Mögen nur Frauen keine Liebeslieder mit anderen Sänger-Frauen? :mrgreen:


#47

Ich gestehe, dass ich mir das Album bisher noch nicht gekauft habe - nicht zuletzt wegen der mich nicht sonderlich ansprechenden Hörproben und bei denen insbesondere wegen der Duett-Titel. War aber bereits vor Deiner Bewertung etwas hin- und hergerissen und ich glaube, Du hast “Ja eh” gerade 1x verkauft :wink: Werde es mir in der nächsten Zeit holen und dann sicherlich auch hier meinen Eindruck dazu schildern. Kann aber ein paar Tage dauern weil ich die CD am liebsten im Geschäft kaufe und online vermeide wenn es geht.


#48

Gert Steinbäcker war gestern zu Gast in der Sendung “Willkommen Österreich”. Da sieht man wieder, was für ein sympathischer Mensch er eigentlich ist :mrgreen:

Zum Nachsehen auf:
http://www.willkommen-oesterreich.tv/pl.php
Folge 339


#49

Habe das Album seit nun knapp 2 Wochen und mir die Mühe gemacht, mehrere Male es mir durchzuhören: Nebenher zuhause, bewusst zuhause, bewusst im Auto, nebenher im Auto. Mühe deshalb, weil es mir eigtl. überhaupt nicht gefällt. Es mag gut produziert und handwerklich solide gemacht sein. Aber mir persönlich fehlt jede Form von Eingängigkeit, was das Musikalische angeht ist mir das dermaßen schwach… bekomme die Sachen auch nach mehreren Mal hören nicht ins Ohr. Inhaltlich, ja klar, natürlich ok, Ansichten die wie immer freilich nicht verkehrt sind und in denen er ja auch wie immer Interessantes sagt. Die Textliche Umsetzung wiederum wirkt so oft erzwungen, fügt sich nicht in die Lieder ein für mein Empfinden. Schwierig zu beschreiben. Steinbäcker-Sachen waren in der Vergangenheit wie aus einem Guss, Text und Musik passten gut zueinander und was speziell die Liedtexte angeht eigentlich immer auf dem Punkt, stark und elegant gemacht. Auf “Ja eh” wirkt das alles nicht “passiert”, sondern “mit Gewalt gewollt”.

Das Vorangegangene für mein Empfinden zusammengefasst: Uninspiriert.

Der Opener ist mir noch am liebsten, aber auch nur weit unterer Durchschnitt. Kann man aber anhören.
Der Titelsong, nun, einen unverkennbaren Steinbäcker-Stempel hat er eher nicht. Da ist viel drin verpackt worden. Sagen wir mal: Stimmungsabhängig ist er mal erträglich, mal weniger.

Alle übrigen, neuen Stücke lassen sich für mich eigtl. mit dem Eingangsabsatz beschreiben. Und dass ich die Duette nicht brauche, no, war mir von vorneherein klar.

Die Cover tun mir fast schon weh: Nicht die orchestrale Umsetzung, die gefällt auch mir. Wie die Lieder aber als Gesamtes dann gemacht wurden, ohne Chöre, alleine mit Gert Steinbäckers Stimme, nicht mit mehreren, nimmt ihnen jede Form von Substanz oder Wucht. Das fällt mir wieder etwas schwer zu beschreiben. Vielleicht ist es vergleichbar mit der 100 Jahre-Version von “Morgen”: Gesanglich ohne viel Gefühl hingehudelt, wobei von Anfang bis Liedende der Eindruck mitschwingt, dass Musik und Text hier nicht so recht zueinander passen wollen. Und speziell bei den Covern fällt mir hier stark auf, was ich bei Gert Steinbäcker schon seit dem letzten STS-Album “Neuer Morgen” so empfinde: Dass seine Stimme dünner und schwächer wurde mit der Zeit. Dafür kann niemand was, ich empfinde es nur so. Wenn ich mir dazu z.B. Schiffkowitz als Vergleich heranziehe, ist es da genau anders herum: Bei ihm emfpinde ich die Stimme mit den Jahren immer besser und besser. Vor allem ab “Volle Kraft” sehr gut. Okay, aber diese Zeitangabe bedeutet das Jahr 1998 (Wahnsinn) und geht auch vom Thema hier etwas weg. Den Covern von “Großvater” und “Mach die Aug’n zu” tut die für mein Empfinden dünne, schwache Stimme von Gert Steinbäcker alleine nicht gut. Selbstverständlich ist es hier allerdings auch so, dass die Originale nun wirklich Granaten sind, die ohnehin nicht direkt erreicht werden können, mir schon auch klar.

Bleibt das letzte Stück, die Blaskapellenversion (nicht negativ gemeint) von “Irgendwann bleib’ i dann dort”. Find’ ich super, erstmal! Passt erstaunlich gut und klingt auch stark. Aber: Die Akkorde sind viel zu lasch und unprofessionell. Hätte mir die Umsetzung 1:1 angelehnt an jene des Originals gewünscht, dann wäre das Lied alleine den Albumkauf wert gewesen. So allerdings verliert es leider wieder stark. Das mag wieder nur persönliches Empfinden sein. Aber ich beschreib’ ja auch vorrangig, wie mir das Album gefällt.

Ich hoffe ich stoße niemanden zu sehr vor den Kopf, dem die CD gefällt oder der/die sogar mit daran beteiligt ist. Die Gründe, warum sie mir nicht gefällt sind nicht böse gemeint und sollen auch nicht so aufgefasst werden. Mir tut es selber sehr arg leid, dass “Ja eh” für meinen Geschmack nichts ist, weil ich ein großer Fan von STS bin bzw. war.


#50

Interessant, dass offenbar doch gerade die langjährigen Fans von Steinbäcker eher enttäuscht sind von dem Album. Ich als “wohlwollender Begleiter” seiner Arbeit finde das Album recht gelungen und finde es zusammen mit “Stationen” am interessantesten. Gerade die gute Produktion mag ich - wobei die orchestralen Coverversionen die Schwachpunkte sind, da sie trotz opulentem Orchester die Songs dünn wirken lassen. Und den Song von Thomas finde ich einen der besten Song, die Thomas in den letzten Jahren geschrieben hat. Ich liebe diesen Song!

@Flachzange: Was hältst Du von “Das letzte Wort”?

Mehr zu meiner Meinung und zu Steinbäckers Gesamtwerk gibt’s demnächst in einer Podcast-Folge.


#51

Ich wollte mir eigentlich das Album erst durchhören und dabei herausfinden, ob ich den Song von Thomas erkenne. Hatte aber vorher u.a. hier mitgelesen und war also “vorbereitet” und auch besonders gespannt. Normalerweise hätte ich gesagt, das Lied hebt sich vom Rest ab (erstmal nicht qualitativ gemeint, sondern von seiner Art her einfach). Das relativiert sich hier auf das ganze Album bezogen etwas, da das insgesamt für mich nicht unbedingt homogen erscheint.

Textlich durchaus interessant, musikalisch uninteressant. Letzteres ist vor allem mein Problem mit dem gesamten Album. Eine direkte Spitzer-Version könnte interessant sein, die Interpretation laut der Album-Version hier packt mich einfach nicht so.


#52

Faszinierend, ich find den Song meisterlich - bis auf den doofen Filter über der Stimme. Krasser unterschiedlicher könnten die Meinungen nicht sein. :wink:


#53

Hab bei Steinbäcker auch einiges an Meinung beigetragen. Bin gespannt auf das neue Podcastabenteuer und überdies wohlwollender Steinbäcker-Fan, von daher auch Fan des neuen Albums, sicherlich mit anderen Nuancen als Alex und auch Flachzange. Bin gespannt über Eure Meinung zu unserer Meinung.


#54

“Das letzte Wort” grad bei Spotify gehört. Sehr schöner, warmer Song mit unverkennbarer Spitzer-Note in Text und Musik. Gefällt mir sehr!


#55

Irgendwer von euch auf einem Steinbäcker Solo Gig?

Ich bin am 20.5. in Linz freu :smiley:


#56

Ich gehe nach Mühldorf


#57

Das Konzert in Linz am 20.5. war einfach grandios. Geniale Songauswahl, perfekt eingespielte Musiker und eine kräftige Leadstimme -wow!!
Mit Special Guest :laughing:

Hätte die Setlist, will aber niemandem die Überraschung verderben.
Allen viel Spaß, die noch eines der Solo-Konzerte besuchen werden/wollen - absolut empfehlenswert.

Thomas Spitzer wird übrigens in 2 Ansagen erwähnt und auch Steinbäckers Zeit bei der EAV.


#58

War ein tolles Konzert in Salzburg - werde noch berichten. Jedenfalls hat mir “Das letzte Wort” als Abschlusssong ein Tränchen rausgedrückt! Ansonsten wurde noch “Hamburg” (ebenfalls von Thomas Spitzer geschrieben) gespielt inkl. wertschätzender Wort zu Thomas und der EAV.

Hier noch ein anderer Zeitungsbericht:

http://steiermark.orf.at/news/stories/2843823/


#59

Die Deutschland-Tour ist noch gar nicht angelaufen (erst im November), schon gibt es neue Österreich-Termine für 2018:

Würde allerdings nur ein Konzert besuchen, wenn sich die Setlist ändert. 2x hintereinander dasselbe muss ich auch nicht unbedingt haben. Zumindest nicht zu diesen Ticketpreisen…


#60

Gert Steinbäcker spielt beim Donauinselfest 2018