Song Review 45: Wir jetten


#1

Danach mit drei Promille
steigen wir in die Mobile!

Der Opener des Albums à la Carte


#2

Wieder mal eines der Lieder, die so… “ungewöhnlich” scheinen. Nicht zuvor und nicht mehr danach gabs von der EAV einen Song, der mit “Wir jetten” vergleichbar wäre. Er steht für mich exemplarisch für eine Zeit, in der die EAV viel experimentierte und erfand, sich selbst (er)fand, des öfteren. Diese Zeit der frühen bis mittleren, achziger Jahre war eine unwahrscheinlich kreative!
Das Lied groovt so vor sich hin, in den Strophen ziemlich cool, das Keyboard vor allem. Der Refrain hält da in dem Fall für mich nicht ganz mit. Textlich ganz gut, ohne besondere Ausreißer nach oben fällt er aber auch nie nach unten ab.
Das zugehörige Video ist wieder so ein Kreativding. Nicht in den Top 3 of all time, aber immer wieder schön.

Ich geb’ 07/10


#3

Hab ich erst sehr spät entdeckt, vermutlich so um 2004 herum - als ich so richtig gecheckt habe, dass es vor GoL auch noch Alben gab. Hab mir Spitalo Fatalo und A la Carte damals beim Saturn auf CD gekauft. Dieser Song ist gleich hervorgestochen. Herrlicher Text, mitreißende Melodie…

08/10


#4

Herrliches Lied, hat mich vom ersten Hören an mitgerissen - und da war ich noch ein Kind… :wink: Hat sich bis heute aber nicht wirklich geändert! :slight_smile: Hab die EAV damals durch GoL kennengelernt und musste mir anschließend gleich alles kaufen, das noch auf MC verfügbar war - und in dem Fall war das nur A la Carte! :slight_smile: Ich kann mich tatsächlich noch ziemlich gut erinnern, wie ich die Kassette damals das erste Mal auf der Heimfahrt vom Shoppen bei meinen Eltern im Auto eingeschoben habe - und hab mich gleich in dieses Lied verliebt, obwohl ich es als damals 11-jähriger noch nicht so wirklich verstanden hab… :wink:
Ich weiß auch gar nicht, ob ich es wirklich “ungewöhnlich” nennen würde (wie Flachzange es tituliert hat) - für mich reiht es sich ziemlich gut in das ganze Album ein und klingt schon ziemlich EAVig! Textlich sowieso - denn zumindest bis Ende der 90er Jahre hatten gefühlt zwei Drittel aller EAV-Songs entweder mit Saufen oder mit Pimpern zu tun! :sweat_smile:
“Quasi als Arbeitgeber opfern selbstlos wir die Leber” - herrlicher und EAViger geht’s doch kaum! :slight_smile:

Definitiv 08/10!


#5

Das ist mal ein gemütlich-uriger Einstieg in ein Album, es muss eben nicht immer eine episch-orchestrale 5-Minuten Nummer sein. Auf jeden Fall ein tolles, eingängiges Gutelaunelied, das sich auch hervorragend dazu eignet, es EAV-Nichtkennern erstmalig vorzustellen. Wie würdet ihr eigentlich diese Musikrichtung bezeichnen? Austropop, Trinklied, Stimmungslied…?


#6

für den opener von “a la carte” gilt für mich das gleich wie für das gesamte album: einfach genial und unverständlicherweise in der breiten öffentlichkeit stark unterschätzt!

9/10 Punkte!