Song Review 25: Einmal möchte ich ein Böser sein

Ein berühmter Klassiker, der seit 2009 durchgehend live gespielt wird.

Zusatzfrage:
Zu viel oder nochmal bei der Abschiedstournee? :wink:

Eigentlich schon ziemlich gut, nur mittlerweile schon zu oft gehört

08/10

Kann von mir aus ersetzt werden auf der Abschlusstournee.

Zum ersten Mal gehört seinerzeit auf der Grätest Hitz. Da schon fiel mir der etwas rauhere, rauchigere, andere Sound im Vergleich zu den vorherigen Hits auf. Das Lied geht musikalisch, in der Produktion wirkt es für mich aber seit jeher seltsam unfertig, ohne dass ich genau begründen könnte, wieso. Schöne Melodie. Textlich ebenfalls kein Ausrufezeichen, aber doch sehr gefällig. Irgendwie könnte der Böse auch auf Himbeerland sein, finde ich.
Man kann viel darüber diskutieren. Z.B. dass das scheinbare, kurze Gitarrensolo zum Ende hin wohl tatsächlich ein Keyboard ist.
Das zugehörige Video finde ich etwas albern, ist nicht so mein Fall.
“Einmal möchte ich ein Böser sein” hat seinen festen Platz in der EAV-Geschichte, ich kann mich beizeiten daran satthören, aber es ist nach wie vor nicht fad.

Solider Klassiker, 07/10 für mich.

Abschiedstournee? Meinetwegen streichen. Klaus als Parkbank-Rentner, irgendwie konzeptlos runtergenudelt, bitte was anderes. Aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das Lied live immer hervorragend ankommt/ankam.

Ich liebe dieses Lied, vor allem die Live-Version des Kunst-Tour Albums. Der Song, laute Boxen - und ich bin glücklich. Finde das Live-Kunst Tour Album generell sehr gelungen, da es eben mit lauten Boxen oder im Auto so fetzt!! Natürlich kann man bei dem Halb-Live Halb.Playback nicht so richtig von LIVE sprechen, aber ich finde die Live-Versionen die besseren Studio-Versionen. Das beste Beispiel ist sicherlich “Flugzeug”. Würde ich mir nie mit der Studio-Version geben. Auf dem Live-Album ein Knaller und Highlight. Hab mir ja auch die DVD der Kunst-Tour als CD gemacht, sprich zusätzlich mit dem “Märchenprinz”, welchen ich ja liebe. Auch hier ist das mein Ersatz der Geld oder Leben-Version. Durch die Drums fetzt der Song mehr und klingt weniger nach Schlager.

Zurück zum Song:
Neben der Live-Version höre ich auf das Original sehr gerne, sowie den Ora et labora Remix. Die 100-Jahre-Version gefällt mir auch, aber nicht so sehr wie das Original. Live ist der Song natürlich immer abgegangen, auch wenn er mir bei der Helden-Tour mehr gefallen hat. Bei der Werwolf-Tour war er nicht so gitarrenlastig; und das nicht nur weil er auf der DVD eben nicht gitarrenlastig war, sondern weil es so war. Wenn ich Privataufnahmen sehe, kamen die Gitarren nie wirklich schön raus, wohingegen das bei der Helden-DVD, sowie bei den Privataufnahmen der Neuen Helden-Tour schon eher der Fall war. Außerdem hat Aaron im Refrain ja oft die Becken gespielt, welche zum Teil das Tempo des Songs genommen haben.
Das nächste ist auf keinen Fall ein Kritikpunkt: Nach “Unscheinbarer Bua” war der “Böse” nicht mehr “rockig abfeiern”, sondern beim Bösen war eher nachdenken angesagt. :face_with_raised_eyebrow:

Nun grundsätzlich zum Song:
Ein grandioser Klassiker, der vor allem musikalisch überzeugt. Ich liebe das Gitarren/Keyboard/…-Solo am Schluss. Großartig.

10/10

Kann bei der Tour nächstes Jahr gerne in einem Medley gespielt werden, jedoch sollte er als ausgespielte Nummer anderen Klassikern Platz machen.

danke Lukas, das fand ich auch total seltsam - verunsichernd und irgendwie dann doch so passend, weil man den Song mal ganz anders interpretieren muste. Ich hab den Song auch immer abgefeiert. Da ich Hard-Rock und Metal-Fan bin, war das damals auf der NWK ein echtes Highlight. Live find ich es immer klasse, wie das Publikum “Sauuuuu” mitsingt, aber auch sonst ist der Text super gelungen. Da letztlich dann doch das entscheidende Quäntchen Tiefgang fehlt gebe ich gute 9 von 10 Osterhasis.

Gehört zu meinen Lieblingstiteln. 10 von 10 Punkte.

Schräg. 8/10

Der Böse:

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  • 7
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