Song Review 16: A Jodler & a Stromgitarr'

Stell dich auf die Bühne stolz
Und würge das Gitarrenholz!!

Sing vom Kircherl und vom Bach,
dann liegt das Bierzelt flach.

Was für ein Zweizeiler, einer meiner Lieblinge der EAV!! Nehmt das, ihr Gabaliers dieser Erde!

Eine herrliche Persiflage auf alle “Lederhosen-Zombies”. Schon damals wieder seiner Zeit weit voraus. Ich find es musikalisch als wie textlich wirklich cool gemacht. Deshalb würge ich 8mal das Gitarrenholz. :slight_smile:
Der Song fällt für mich auch komplett aus dem Rahmen beim “IHIDHL” Konzept. Super!!!

Grandioser Song - gefiel mir schon von Anfang an. Kenne das HiHö-Album seit ca. 1998, also kurz nach Release und dieses Lied ist tatsächlich ein Highlight.
Schon fast 20 Jahre vor den Lederhosenzombies wurde dieses Thema gekonnt karikiert!

8/10

kann mich nur anschließen, eine echt witzige parodie! gefällt mir sogar die spur besser als die lederhosen-zombies, weil ich den refrain einfach witziger, gelungener und eingängiger finde… :wink:

7/10 punkte

Hat sich zwar schon länger nicht mehr in meine Ohren geschlichen ist dort aber dennoch sehr bekannt! :slight_smile:
“IHIDHL” mag ich sehr gerne und hab ich damals verschlungen, den Jodler mit der Stromgitarr inklusive,
dennoch für mich nicht einer der besten Songs dieses Albums! :slight_smile:
6/10

Der Jodler mit der Stromgitarr’ ist so eine Art Lied, auf die ich Lust haben muss. Find’ es grundsätzlich gelungen: Das angerissene Bloßstellen der Volksmusik-mit-Alpenrock-Touch-Szene so Mitte der 90er gefällt mir bis heute sehr. Für mich ist es thematisch nicht unmittelbar eng mit den Lederhosen-Zombies vergleichbar. Auch ist es keine Karikatur von Volksmusik, sondern nur der Ausprägung und Gestalten, die traditionelle Volksmusik mit Rock-Elementen “pimpten”. Prominenteste Vertreter dürften hier die Schürzenjäger gewesen sein (von denen ich übrigens viele Sachen echt gut finde und für die Thomas und Kurt auf dem Album “Träume sind stärker” beteiligt waren!). Kernaussage ist für mich:
Entweihung traditioneller Musik durch Rock-Elemente, die allerdings auch nicht authentisch. Stattdessen Musik vom Reißbrett und rein nach Kalkül.

Bei der Stelle
“Sing vom Kircherl und vom Bach
dann liegt des Bierzelt flach”
da verstehe ich
“Sing vom Kircherl und vom Hof
dann liegt des Bierzelt flooooch” :thinking:
Nachtrag: Nochmal angehört. Bin mir sicher, dass Klaus “Hof” singt.

Musikalisch, naja. Also es is sehr melodisch, da g’fällts mir richtig. Die “Dreijulijoouuuooouuu”-Stellen nerven ab und an. Bin mir zwar im Klaren darüber, dass sie wohl bewusst so überdreht eingesetzt wurden, aber das ist der Punkt, den ich mit “muss ich Lust drauf haben” meinte :wink:

Mit das Beste: Tom’s sarkastisches “suuuuper!” :smiley:

Ich geb’ überdurchschnittliche 06/10

Das dachte ich auch sehr lange, aber so ganz richtig ist das - glaube ich - nicht.

Beim Schürzenjäger-Song Wenn i amoi nimmer bin werden Tom und Kurt zwar als Komponisten/Texter gelistet, allerdings handelt es sich bei dem Lied um eine Cover-Version. Ursprünglich erschien der Song auf einem Carl Peyer-Album von 1994 unter dem Titel Wenn i morgen nimmer bin.

Interessant ist die zeitliche Abfolge: 1994 haben Tom und Kurt den Song für Peyer geschrieben, 1996 wurde er von den Schürzenjägern gecovert und 1997 kam mit “A Jodler und a Stromgitarr’” die EAV-Parodie auf die Zillertaler. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

Ah interessant! Das ergäbe eine wieder ganz andere Bedeutung dann!
(Off topic: “Wenn i oamal nimmer bin” ist wie ich find’ ein berührendes, toll gemachtes Lied. Also wie nun bekannt das Cover der Schürzenjäger.)

Oh wie ich dieses Album liebe, für mich ein pures EAV-Album! Höchst gesellschaftssatirisch, gekleidet in diesem feuerroten, apokalyptischen Höllenambiente. Tom, alias der Luzi, ist hier vollkommen in seiner Welt und man merkt ihnen beim Anhören den Spaß an dem Album voll und ganz an. Nur die EAV hat die Freiheit, Parodien wie diese zu machen und ich meine der Song rockt sogar :metal: :sunglasses: Ich finds cool, die Stromgitarre symbolisch als Inbegriff der Sünde darzustellen, die das paradiesisch-unschuldige Alpenland auf den Kopf stellt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist vielleicht das in die Länge gezogene wurschtige Intro, muss man nicht unbedingt mehrmals hintereinander hören. ^^

Ich sehe das Lied auch als Kritik an dem jungen Hubert von Goisern, Hiatamadl is ja quasi ein altes “Gstanzl” das ausgegraben wurde, auch andere Lieder der ersten (mE sehr coolen) Platten haben ja traditionelle Wurzeln. Die Thematik griff ja einige Jahre vorher bereits das “Kufsteinlied” aka “Alpenpunk” der Kunst-Tour und der damit verbundenen Ansage wieder auf.

Der Song ist cool und macht Spaß, auch wenn er noch ein bisschen mehr rocken könnte, da hat mir die sehr kurz angespielte Live-Version der letzten Tour glaub ich besser gefallen.

Insgesamt 7/10 Jodlern (bzw. Stromgitarrn)

Dieses Lied finde ich großartig. Gegen Volkmusik an sich habe ich nichts, aber gegen die Gruppen, die dort portraitiert werden - Leute, die einem Trend hinterherhechten und bei denen man das auch hört. Am Besten gefällt mir dabei der Beginn, aber da das ganze Lied großartig ist, heißt das nicht, dass der Rest so viel schlechter wäre. Ich gebe 8/10 Punkten.

Grandioser Song. Gehört nach dem Opener und dem Teufel zu meinen Top 3 des Albums. Ganz klar ist der Song auch in meinem Top 20.

09/10 Punkte

Starker Song. Humorvoll, böse, EAV. 10/10!

A Jodler & a Stromgitarr’:

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