Alles ist erlaubt - Presseartikel und Interviews (Album und Tournee)

jo, mich auch :slight_smile:

Der Artikel ist eine Lobeshymne auf die EAV. Herr Polak war selber auf dem Konzert und der Artikel schwankt zwischen dem Konzert, seiner Jugend und der Geschichte der EAV.
Rundum ein super Artikel eines EAV-Fans.

„Diese Männer haben meinen Humor, meine politische Sicht auf die Welt, mein
Leben mitgeprägt. Mit ihrem letzten Auftritt hat die Erste Allgemeine
Verunsicherung das Ende Österreichs eingeleitet.“

dem ist nichts hinzuzufügen… :slight_smile:

Gruppenbild mit Damen:

http://beta.musikwoche.de/details/443779

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Alle sind erbaut.

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Oliver Polak legt nochmal nach:

Sein Humor jedenfalls hat mehr mit Wien zu tun, als mit dem, was man in Deutschland sonst oft antrifft. „Ich bin aufgewachsen mit Falco, Peter Alexander, Udo Jürgens, und vor allen Dingen mit der EAV“, sagt Polak. „Ich hatte eine EAV-Play-back-Band, als ich zwölf war. Die hatten sehr viele politische Lieder – und haben sich um nichts geschissen, wie ihr Österreicher sagt. Hinter dem Blödelpop waren die hochpolitisch. Mein Humor wurde primär durch die geprägt. Auch als die auftauchten, sagte jeder: Was ist das denn?“

Ein aktuelles Interview von Thomas! :slight_smile:
Im Magazin auf Seite 14-15.

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Danke dafür! Musical gerne, neue Werke gerne auch!

Neue Werke, auch ohne EAV-Bezug, natürlich sehr gerne. Da bin ich schon wahnsinnig gespannt drauf! Aber Musical?! Öhm.

Erst diesen Sonntag war das Fendrich-Musical „I am from Austria“ im Fernsehen zu sehen. Auch wenn ich kein großer Fendrich Fan bin, fand ich das Musical ziemlich gelungen. Ein EAV Musical hätte schon einen Reiz.

Das Abba-Musical, das ich in London gesehen habe, war ein wahnsinnig toller Spaß. Auch in München das Amelie-Musical war toll. Ich bin mittlerweile Fan solcher Musicals, die an Filmen orientiert sind oder Jukebox-Musicals sind. Insofern fände ich ein EAV-Musical super spannend.

Vielleicht eine gute Gelegenheit, meine Vorbehalte gegen diese „Kunstform“ abzulegen. Sollte es ein EAV-Musical geben, würde ich ja ohnehin mindestens einmal reingehen. Bislang habe ich das Ganze eher in der extrem seichten Tralala-Unterhaltung verortet. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung - aber passt das zur EAV, die nach der Hit-Ära jahrelang darum gekämpft hat, wieder inhaltlich wahrgenommen zu werden? Wertet ein Musical das Schaffen der EAV nochmal auf oder verscherbelt man sein Werk damit endgültig in Richtung Belanglosigkeit? Irgendwie eine ziemlich interessante Diskussion, die einen eigenen Thread verdient hätte!

Das sehe ich genau so. Ich persönlich empfand Mamma Mia, We will rock you etc. auch eher als Ausverkauf denn als künstlerisch wertvolles Verarbeiten des musikalischen Vermächtnisses. Obwohl ich es wie Du definitiv anschauen würde, begeistern tut mich die Idee Stand heute auch nicht.
Ist natürlich wie so vieles Geschmackssache, aber durchkomponierte Musicals sind einfach ne andere Klasse als Jukebox-Musicals. Da sind fast nur noch die schlimmer bei denen ein Disney Film für die Story herhält und ein (früherer) Popstar seine alten Hits recycelt… :grimacing:

Ganz ehrlich: Das Abba-Musical verbreitet einfach schlichtweg Freude und da ist mir jegliche Metadiskussion, ob man sowas machen sollte, ob Ausverkauf oder nicht oder Kommerz-Bla-Bla vollkommen schnurzpiepegal :stuck_out_tongue: Kann jeder reden so viel er will, ich hatte meinen Spaß.

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anscheinend geht wohl der Link nicht mehr, aber
das hat doch damals ziemlich cool ausgesehen… also wenn es so in der Art wäre, gerne!

Ich glaube, dass ich in einem ABBA-, Amélie- oder Tarzan-Musical auch viel Spaß hätte. Aber die EAV liegt mir irgendwie auf eine andere Art am Herzen, als andere Protagonisten der Populärkultur.

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Am Besten Thomas schreibt ein komplettes neues Musical. Da gibts dann keine Orginalversionen oder Sängerstimmen die man vermissen kann.

Zumindest würden sich die Hits der EAV durch ihre Sujets für ein kulissenintensives Musical natürlich schon gut eignen … Wüste, italienische Trattoria, afrikanische Lodge, Strand in Thailand, Berge, Palmen … naja, Comic-Rock eben, wissen wir ja.

Textlich wird es schon schwieriger … Sextourismus, Mafia und Religionskritik mit Anbaggern, Jodeln und Brüsten in ein inhaltliches stimmiges Konzept zu gießen, ist eine Herausforderung. Das geht bei ABBA und Phil Collins mit eher „gefälligen“ Themen sicher besser.

Was die Choreographien der Tänzer angeht, wird es jedenfalls abwechslungsreich: Im Oeuvre der EAV ist von Rumba über Wiener Walzer bis Slowfox alles vertreten: https://www.tanzmusik-online.de/music/eav

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Quick Step beim Schweinefunk…das hatte ich vermutet!!