Konzertbericht Fehring, 6.2.2019

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Hallo an alle! :slight_smile:
Wie einige ja wissen, war ich am 6.2 in Fehring. Und ich habe etwa eine Woche danach einen sehr langen Konzertbericht verfasst. Das Konzert war zwar bereits vor 2 Monaten, aber ich dachte mir, dass der Bericht vielleicht echt cool zum Lesen ist und deswegen poste ich ihn jetzt, 2 Monate später, ins Forum! Ich habe den Bericht größtenteils so verfasst, dass er für Leute, die sich nicht so gut mit der EAV auskennen, verständlich ist! Viel Spaß!

EAV Konzertbericht Fehring 6.2.2019

Informationen zum Konzert

So lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Im März 2018 habe ich die Karten gekauft und musste noch 11 Monate bis zum Start der Abschiedstour warten. Die EAV hat für den Anfang ihrer Tour den Ort Fehring in der Steiermark gewählt. Gleich 4 Konzerte werden in Fehring gespielt, da bereits nach kürzester Zeit die Karten für den ersten angesetzten Termin, am 6.2, ausverkauft waren. Dies wiederholte sich noch 2 Mal, sodass es letztendlich 4 Konzerte waren. Nämlich am 3, 4, 5 und 6.2. Ich habe mir direkt nach der Bekanntgabe des ersten Konzerts in Fehring Karten gekauft und bin auch bei diesem Tag geblieben.

Der große Tag

Ich wachte am Morgen des 6.2.2019 etwa gegen 6 Uhr auf. Da der 6.2 dieses Jahr auf einen Mittwoch fiel, aß ich Frühstück, machte mich fertig und ging zur Arbeit. Ich hatte sehr Glück, dass ich Mittwochs nur halb-tags arbeite. Da bereits am 3.2 die Premiere war, wusste ich natürlich schon zu 95% was mich erwarten wird, da ich es natürlich nicht schaffen konnte, die ganzen Forum-Threads zu meiden :slight_smile:

Auf geht’s

Um 17:30 fuhren mein Vater, meine Oma, meine Schwester und ich dann endlich los nach Fehring. Kurz nach 18 Uhr sind wir dann bereits in Fehring angekommen. Das Konzert begann aber erst um 20 Uhr. Also mussten wir noch 2 Stunden totschlagen. Es war ein sehr kalter Tag, deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass wir um 18 Uhr schon in die Halle durften, obwohl der Einlass offiziell erst um 19 Uhr begann. Es war wirklich eine sehr kleine Halle – eine Sporthalle eben. Etwa 1600 Steh- und Sitzplätze umfasst die Halle. Um die Zeit totzuschlagen, sahen wir uns am Anfang ein wenig beim Merchandising-Shop um und kauften das ein- oder andere T-Shirt. Um etwa 18:30 gingen wir dann vom Merchandising-Shop, der sich im „Vorraum“ befand, in die Halle. Wir zeigen unsere Karten und bekamen einen schönen Stempel auf die Hand und wurden reingelassen. Als wir die Halle betraten, sahen wir schon die Bühne, auf der noch der Keyboarder Franz Kreimer und der Gitarrist Kurt Keinrath am Soundcheck waren. Das Bühnenbild ist wirklich perfekt. Links, wo sich auch das Schlagzeug befindet, ist eine riesig große „EA“ Schrift und darüber etwas kleiner „1000 Jahre“. Rechts, wo sich das Keyboard befindet, befindet sich in derselben Größe der Buchstabe „V“. Dieser komplettiert den Bandnamen „EAV“. Wir waren eigentlich so ziemlich die ersten in der Halle und so bekamen wir die besten Plätze der Halle. Je später es wurde, desto schneller füllte sich die Halle. Da das Konzert ausverkauft war, war die Halle komplett gefüllt.

Los geht’s

Kurz nach 20 Uhr wurden dann die Lichter in der Halle ausgeschaltet und eine Stimme ertönte, die darüber aufklärte, dass jegliche Form von Aufnahmen verboten ist. Ebenfalls wurde dem Publikum viel Spaß beim Konzert gewünscht. Etwa eine halbe Minute später ging es dann los. Ein Orgel-Spiel begann und der Sänger der EAV Klaus Eberhartinger wurde in einem Sarg auf die Bühne getragen. Am Ende des Orgel-Spiels, welches etwa eine Minute dauerte, wurde der Sarg geöffnet. Mit den Worten „I woch auf, mir is koit, lieg in ana feichten Grubn. Do foit mir ein in Fehring bin i gstorbn“ wurde das erste Lied des Abends angespielt. Nach dem ersten Lied, welches den Namen „Vorbei“ trägt wurde der EAV-Hit „Ba-Ba Banküberfall“ gespielt.
Zwischen den einzelnen Liedern gibt es Monologe des Klaus Eberhartingers, welche mit dem Thema des nächsten Liedes zu tun haben und die Leute oft zum Lachen bringen. Nach dem ersten Hit des Abends, wurde ein Medley aus 3 Songs gespielt. Von der EAV selbst wird es als „Retro-Medley“ betitelt, da es sich bei den Songs um Songs aus den ersten Alben handelt. Es handelt sich dabei um die Lieder „Tanz, Tanz, Tanz“, „Alpen-Rap“ und „Schweine-Funk“. Danach wurden die Hits Go Karli Go und Heiße Nächte in Palermo, jeweils ganz gespielt. Danach wurde das Lied „Trick der Politik“ aus dem neuesten Album „Alles ist erlaubt“ (2018) gespielt. Ich möchte nicht auf jedes Lied des Abends eingehen, da ich denen, die die Show noch nicht gesehen habe, nicht alles vorweg nehmen will!

Ein Highlight des Abends ist das „Teufel-Medley“. Am Anfang kommt Klaus Eberhartinger als Teufel verkleidet auf die Bühne. „Im Himmel ist die Hölle los“ wird mit dem Keyboard, ohne Gesang, angespielt. Danach kommt „Der Teufel“, ein meiner Meinung nach sehr gutes und stimmiges Lied. Dann kommt „Liebe, Tod und Teufel“ (Nur Strophen und kein Refrain). Zum Abschluss des Medleys wird der Refrain von „Im Himmel ist die Hölle los“ gespielt und mit einem Gitarren-Solo beendet. Für mich und für viele andere ein Highlight des Programms bzw. der Show.
Ein weiteres Highlight des Abends ist „Only You“. Bei dem Lied macht Klaus Eberhartinger als Frau verkleidet einen Striptease, wozu von Thomas Spitzer als Froschkönig verkleidet gesungen wird.
Gegen Ende des Lieds geht Thomas auf Klaus zu und es wird dunkel im Saal. Nach etwa 10 Sekunden der Dunkelheit wird es wieder hell und Klaus trägt auf einmal Thomas‘ Froschmaske. Er rennt von der Bühne und der Song wird mit den Worten „Undank ist der Frösche Liebeslohn“ und einem 1A-Gitarrensolo von Thomas Spitzer beendet. (Er gibt das Mikrofon an einen „Mitarbeiter“ ab, welcher ihm die Gitarre reicht.)

Am Ende des regulären Programms steht das Lied „Der Tod“. Der Song wird mit einem simulierten Gewitter eingeleitet. Kurz darauf beginnt Klaus zu singen. Am Ende des Liedes steigt Klaus in den Sarg und wird von der Bühne getragen. Die Band verbeugt sich und Klaus stellt kurz die Band vor. „Am Keyboard Schwester Kreimer Franz; An der Gitarre Bruder Keinrath Kurt; Am Schlagzeug ein Mann aus der Hölle – Aaron Thier; Am Bass ein schwarzer Geselle aus Jamaica, Alvis Reid; und der Gründer der EAV – „Da Spitzer Voda““. Danach nimmt Thomas das Mikro von Klaus und sagt: „Das er sich selber nicht vergisst, ein Mann ohne den das alles hier nicht möglich wäre, einen riesen Applaus für Klaus“. Die Band verbeugt sich nochmals und geht von der Bühne. Es wird wieder dunkel und alle schreien nach Zugabe.

Und nach etwa einer Minute kommt die Band mit dem Hit „Küss‘ die Hand Herr Kerkermeister“ wieder auf die Bühne. Die Stimmung im Publikum ist bombastisch; alle stehen auf und Klatschen mit. Danach werden „Märchenprinz“ und „Fata Morgana“ gespielt. Und zum Abschluss des Abends wird die traditionelle Abschlussnummer „Morgen“ gespielt. Franz Kreimer sitzt am Keyboard und Klaus Eberhartinger am Mikrofon. Der Rest der Band kommt erst im Verlaufe des Liedes auf die Bühne und singt mit. Vor der letzten Strophe des Liedes bedankt sich Klaus beim Publikum und holt alle Mitarbeiter auf die Bühne. Wie es sich gehört, wird für jeden ein Bier mitgebracht. Dann wird die letzte Strophe gesungen, Klaus verabschiedet sich nochmals. Während die Crew die Bühne verlässt, werden die Scheinwerfer ausgeschaltet und das Licht der Halle wird wieder eingeschaltet. Und langsam wird die Halle leer. Ein wirklich wahnsinnig tolles Konzert! Als so ziemlich die letzten, verließen wir die Halle, stiegen ins Auto und traten die relativ kurze Heimreise an. Etwa gegen 0:30 kamen wir zu Hause an und ich fielen alle müde ins Bett.

Fazit

Es war, wie erwähnt, ein Top-Konzert! Das Bühnenbild war perfekt; zu (fast) jedem Lied gab es schöne Kostümierungen und die Setlist ist hervorragend! Die Stimmung war ebenfalls super und man markte, dass die Band auch Spaß hatte.

Ende

Tut mir wirklich leid, dass der Bericht so lange geworden ist. Habe aber auch echt lange daran geschrieben :slight_smile:
Ich freu mich wirklich schon sehr auf Pinkafeld am 4.8 und Wien am 14.9!!
Liebe Grüße!

#2

Schöner, ausführlicher Bericht! Ich freue mich schon immer, wenn als Intro auch Anreise und Beschnuppern der Location mit Bestandteil sind. :slight_smile:

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#3