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Rest in Peace an ihn![]()
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Was ich so von meiner Oma und meinem Vater mitbekommen habe, war er auf jeden Fall eine wahre feldbacher Ikone. Beide haben immer gern vom Csejtei geschwärmt. Mein Vater war damals auch mit dem Sohn vom Csejtei in einer Klasse und wohl recht gut befreundet. Sie haben auch erzählt, dass man in den 80ern des öfteren das Bonzen-Auto von Thomas Spitzer beim Csejtei im Hof gesehen hat und man wusste, er ist wieder da, um Feldbach zu „verunsichern“.
Mit ihm hat Feldbach auf jeden Fall einen der ganz Großen verloren![]()
Das ist eine traurige Nachricht. Ich hatte einige kurze Begegnungen mit ihm, schon oft hatte ich in seinem Hotel genächtigt. (Eigentlich immer, wenn ich in Feldbach war, außer einmal, als ich von der EAV ein Meet and Greet mit der EAV gewonnen hatte und die EAV mir ein Zimmer in einer Pension spendierte - das beste Haus der Stadt war der EAV wohl zu teuer.) Es waren kurze Austausche mit ihm, aber sie sind mir alle in Erinnerung geblieben. Er war immer gut informiert über das, was bei der EAV so passierte und hatte immer eine schöne Geschichte mit der EAV parat. Er war ein Hotelier und Gastwirt mit Leidenschaft wie man ihn sich wünscht. Man fühlte sich stets als Gast willkommen, so als wäre man so ein Dauergast wie es Thomas Spitzer jahrzehntelang in seinem für ihn bis zum Abschied der EAV stets reservierten Zimmer war. Zuletzt genoss ich den „EAV-Mitarbeiter-Rabatt“ bei ihm. Ich weiß nicht, ob ich wirklich weniger gezahlt habe für die wunderschön ausgestatteten Zimmer, aber ich fühlte mich geehrt.
Es klingt wie erfunden, aber ich denke häufig an Billi Csejtej, wenn ich mein Lieblings-Frühstück koche. Denn das hatte ich im Csejtej entdeckt (dort gibt’s Frühstück von 05:30 Uhr - 16:02 Uhr): Ein fantastisch saftiges Rührei in der Eisenpfanne mit frisch selbst runtergeschnittenem Beinschinken und einer Semmel. Ich habe geübt und geübt und mir eine Eisenpfanne gekauft, damit ich das Rührei so gut hinbekomme, wie ich es im Csejtej, überreicht vom Chef persönlich mit einem netten Ratsch, immer bekommen habe.
Ich bin mir sicher, dass es dort oben jetzt noch gemütlicher ist in der Gastwirtschaft zur fröhlichen Wolke mit Billi Csejtej als Gastgeber und seinem Spezialangebot „Trink 2 zahl 3“. Er ruhe in Frieden. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.
Eine sehr schöne Geschichte über Billi. Ich war leider nie dort und jetzt stellt sich die Frage: Gibt es Nachkommen, die das Gasthaus weiterführen? Natürlich auch von meiner Stelle ein feierliches: Rest in Peace!
