Aberakadabera

Cafe passé ist gemeinsam mit Spitalo Fatalo meine Lieblingsplatte. Und Aberakadabera aus Cafe passé mein Lieblingsstück.
Weiß jemand, wer das geniale Gitarrensolo (Fender-Sound) spielt? Ist das Tom? Das klingt schon sehr mark-knopfler-esk. :wink:

Endlich fällt unabhängig von mir mal jemand anderem dieser “Dire Straits”-Sound auf :smiley:!! Das müsste Tom sein, ja. Café Passé dürfte ohnehin das letzte EAV-Album gewesen sein, das von vorn bis hinten weitgehend ohne Gastmusiker (abgesehen von der Blasmusik :wink:) und/oder großartige Programmings auskam und so ziemlich eins zu eins von der damaligen Besetzung im Studio eingespielt wurde. Bei Spitalo Fatalo wurde dann ja bereits massiv mit Studiomusikern gearbeitet und spätestens bei Geld oder Leben ging’s dann mit den vorprogrammierten Sounds los; 80er halt :wink:.

In der Zeit spielte Tom meistens ne Gibson Les Paul Goldtop in einem alten 60er Jahre Marshall

Danke für eure Auskünfte!
Hätte nicht gedacht, dass das tatsächlich Thomas gespielt hat. Aber damals haben sie wohl wirklich noch alles selber im Studio eingespielt.
Allerdings meine ich, dass dieses Solo mit einer Fender Stratocaster über einen Verstärker gespielt wurde, das ist einfach der typische Sound -> gefällt mir!!

Wurde laut Erinnerung von Tom mit der erwähnten Gibson direkt übers Mischpult eingespielt und mit Hall versehen - um quasi einen Fender-Charakter vorzutäuschen. Angaben wie immer ohne Gegenwehr.

Ps: Obwohl die EAV musikalisch sicherlich niemals auf dem höchsten Niveau rangierte, müssten die ganzen Infos zu Aufnahmegeräten, Gitarren, Studiopartnern und Tipps/Tricks bei den damaligen Sounds zur Schaffung des Pipsy-Popsy-Pudel-Klangs doch glatt für einen Podcast oder Artikel des engagierten Alex reichen! Macht dafür wer 'ne Petition auf? :stuck_out_tongue:

Hallo zusammen,
hallo Satanella,

danke für die Infos von ganz nah dran!

Das Thema “wie wird die Musik konkret gemacht?” und auch “wer singt welchen Part (auch im Chor etc.)” hat mich schon immer brennend interessiert.

Das Problem ist hierbei…der aufgeschlossene Konsument weiß gar nicht was er fragen soll bzw. glänzt wie ich mit Halbwissen (außer zum Beispiel silverandcold, der offenbar richtig Ahnung hat)…

Aber ohne Frage: SEHR interessant, wäre eine Vertiefung wert.

gruß,
cheffe

Dafür :slight_smile:)

Das mit der Les Paul weiß ich aber auch nur weil mir Tom das erzählt hat.

Liebe Gemeinde, den Podcast-Vorschlag, der hier vor einiger Zeit mal gemacht wurde, nehme ich doch gerne auf. Ich möchte immer nicht zu viel vorher verraten (über ungelegte Eier spricht man nicht, wie es so schön heißt), aber es ist tatsächlich für eine der nächsten Folgen eine Folge über die Bühnentechnik von Liveauftritten in Planung. Falls jemand Fragen hierzu hat: Bitte mir melden (per PN oder Email), wir freuen uns über jede Anregung!

Klingt interessant. Ein Thema von dem ich absolut null Ahnung habe. Von daher meine leicht unwissende, blöde Frage: Waren die Shows in den 80ern, was die Bühnentechnik angeht, wirklich aufwändiger als die neueren Auftritte?

Auf den neuen Fotos im EAV-Archiv, die von der „Uschi im Glück“ Show sieht man ganz gut den Marshall Amp und die Gibson Les Paul. Der Marshall Amp dürfte ein Plexi sein. Welcher ist aufgrund der fehlenden Plakette nicht genau zu sagen. Die Plexis hatten je nach Baujahr und Auflage eine ander Frontplakette.
Spekualtionsmodus an Es könnte ein 1959er Marshall JMP Plexi MK2 sein…das gleiche Modell welches auch von Jimi Hendrix benutzt wurdeSpekualtionsmodus aus****

Die Gibson ist eine Les Paul Goldtop. Der kleine Combo Amp rechts könnte ein Fender Twin sein…aber das ist reine Spekulation

Nerdmodus an* Einfluss auf den damaligen Sound (zumindest Live) könnte auch das Spiralgitarrenkabel sein…die sind dafür bekannt das die einen charakterischen Höhenverlust haben Nerdmodus aus*

Marshall JMP 1959 Plexi MK2 Reissue von 2004

http://www.derringers.com.au/product_images/r/706/1959hw__87552_zoom.jpg

Das klingt irgendwie genauso wie vergoldete Stecker, die angeblich bessere Audioqualität liefern sollen. :wink:

Nein, im gegensatz zu den vergoldeten Stecker die nur ein Marketing Gag sind, haben Spiralgitarrenkabel wirklich einen Höhenverlust. Frag mal Brian May :smiley: