Song Review 89: Aloahe - Die Braut und der Matrose

Heut’ steht sie in der Kombüse
und putzt traurig das Gemüse,
legt sie sich nicht in die Riemen,
gibt es einen auf die Kiemen!

Album: á la carte (1984)

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Ein eigentlich tolles Lied, welches aber dann doch Schwächen hat: Coole Story, tolle Reime, aber die Musik und die Produktion sind meines Erachtens nicht so gelungen. Dafür gibts ein mehr als gelungenes und witziges Video zu dem Song. Zu Aloahe gibt es ja zwei Alternativversionen (Mandy and the Rehleins und Albern Hans). Die Mandy-Variante ist gut gemacht, nur nervt der Gesang von Klaus nach paar Mal Anhören. Die Albern Hans Version ist ja nur wenig anders, gefällt aber wegen der zusätzlichen Chöre aber am Besten.

Trotz Schwächen: 6/10 Punkten

Für mich ein absolut cooler Song. Text, Musik, Stimmung passt auch bei diesem Lied.
Jedoch gefällt mir am Besten das Video dazu. Kultig!!! und supergemacht. EAV in Höchstform.

Schade das der Song nie live gespielt wurde (oder?),
weil er für mich diese Mischung aus Hit-Charakter hat und sich in dem Text wiederfindend.
Aber wieso Furcht vor dem schwarzen Hai? = wie ist das gemeint? auf die Wirtschaft bezogen?!

Allgemein ist auf „A La Carte“ wenig bis gar kein Kitsch dabei, schade das es immer so eine Art Lückenfüller zwischen Spitalo Fatalo und Geld oder Leben darstellt.

9 Klabautermänner von 10

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Ich sehe das Lied wie Lukas, doch kommt es in der Wertung dann etwas besser weg. Es ist so ein Stück wo ich mir denke „Da haben sie wieder rumprobiert und waren im Machen noch ziemlich frei“.
Aloahe gefällt textlich (als Metapher, sehr schön), in der Musik, wie es interpretiert wird usw. und v.a. das zugehörige Video ist toll. Es ist aber vielleicht einen Hauch nicht so toll produziert wie vieles andere auf A la Carte. Wumms und Bumms fehlen ein ganz klein wenig.

Ich hör’s immer wieder gerne und gebe 08/10 Winde in den Segeln, selbst wenn sie piep piep.

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Ein ziemlich spezielles Lied im frühen Schaffen der Band und eine Nummer, die ich allzugern mal Live gesehn hätte – oder zumindest in einem Medley. Mit einer angemesseneren Produktion und Promotion bin ich der Meinung, dass „Aloahe“ sogar durchaus ein Neue-Deutsche Welle Hit hätte werden können (wenn man dabei an die exzentrischen Ohrwürmer von Peter Schilling oder Andreas Dorau denkt). Klaus sein tiefer, krächzender Gesang in den Versen stört mich etwas – ein bisschen zu überambitioniert. Die Stelle mit dem „Schwarzen Hai“ verstehe ich auch nicht ganz (- nur eine Anspielung auf den „Weißen Hai“, Flachwitz?) Sonst einzigartige, melodische Hooks und eingängiger Refrain, vielleicht wollte man damit damals wirklich einen Hit landen.

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Ich bin der Meinung das „Aloahe“ wirklich ein großer EAV-Hit hätte werden können.
Es hat absoluten Ohrwurm-Charakter, lediglich ist der Text nicht wirklich tauglich für die Menge.
Deshalb gefällt mir der Text auch so gut, wobei ich bis heute nicht alle Aussagen (Textstellen) verstehe,
aber vielleicht ist das auch so beabsichtigt.
„Tanz Tanz Tanz“ wäre jetzt für mich eher ein Kanidat als NDW-Hit.

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Finde da passt alles.Volle 10 von 10 Punkte.

ich muss für das lied in stimmung sein - aber wenn dem so ist, dann kann ich mir die braut und den matrosen auch gut und gern mehrere male hintereinander anhören…

den gesang von klaus find ich super, die reime sowieso, auch die produktion ist so richtig schön 80er-style…

7/10 trauriges gemüse

Gesanglich ganz gut gelungen. Textlich bleibt allerdings nichts bei mir hängen…
6/10

Eines meiner Lieblingslieder die ich immer wieder hören kann. Die Geschichte hat einfach diesen wahren Kern und die richtige Portion Humor.