Preispolitik Konzerte

#1

Ich war im Februar in Duisburg und habe in Reihe 11 für 52 Euro gesessen.
Nun gibt es ein Zusatzkonzert, da kostet dieselbe Karte nun 72 Euro. Warum?!

#2

Es gibt da etwas, das ich an dieser Stelle gerne zitieren würde, in der Wortwahl aber etwas zu derb würde und ich es deshalb lediglich umschreiben versuche:
Es gibt etwas, das männliche Hunde körperlich fertig bringen. Warum sie es tun? Weil sie es können!

–> Vermutlich ist die Nachfrage nach der EAV da so stark, dass es Veranstalter und Künstler erlaubt, für die Kategorie 72 EUR zu verlangen. Würde ABBA auftreten, wäre der Preis wohl noch deutlich höher. Würde Atze Bauer auftreten (bitte nicht i.S.v. Abwertung falsch verstehen), würden vermutlich keine 72 aufgerufen werden.

#3

Eine Preissteigerung von rund 28 % innerhalb von vier Monaten für ein Konzert der selben Band mit der selben Show in der gleichen Kategorie der gleichen Spielstätte ist eigentlich durch nichts zu rechtfertigen. Außer - wie Flachzange schon angemerkt hat - weil man’s aufgrund geisteigerter Nachfrage schlichtweg kann. Schön ist das freilich nicht.

#4

Schön ist es nicht, nein. München als Veranstaltungsort ist doch pauschal auch immer etwas teuerer als das Umland, kann man das so sagen?

#5

Hier handelt es sich um Duisburg, nicht München :wink:

#6

Schon klar. War nur ein Beispiel für unterschiedliche Preisgestaltung auch anderorts.

#7

die gleiche reihe?

#8

Die Frage ist, ob die Kategorien dieselben Preise hatten und die Bestuhlung gleich ist.

Andere Theorie: Die EAV wollte auf keinen Fall mehr eine Pause im Konzert, weswegen der Veranstalter die dann fehlenden Getränkeeinnahmen auf die Tickets aufschlug. :wink:

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