EAV - Mein Gott

Hey Leute,
Ich soll am Donnerstag ein Kurzreferat über ein Thema bezüglich Atheismus halten.
Dafür hab ich mir gedacht einfach das Lied “Mein Gott” von EAV bisschen zu analysieren.
Leider finde ich im Internet nichts drüber und meine eigenen Fähgikeiten haben auch ihre Grenzen.

Bis jetzt hab ich nur, dass der Anfang “Mach dir deinen eigenen Gott so wie er dir gefällt” ähnlich einer Theorie ist, nach der der Mensch sich Gott als einen perfekten Menschen denkt.

Also wenn Jemand von euch Ideen / Interpretationen zu diesem Lied hat die mir helfen könnten wär das wirklich klasse :slight_smile:

Grüße Peachpowered

Ich finde, das Lied spricht eigentlich für sich.

Wie willst Du denn den Bogen von “Mein Gott” zu Atheismus schlagen? Denn eigentlich geht es ja bei “Mein Gott” um Missbrauch von Religionen für sehr weltliche Belange (“mach Dir Deinen eigenen Gott, so wie er Dir gefällt”). Zudem geht es um die Rivalitäten zwischen den Religionen, die in der Geschichte immer wieder Boden für Kriege bereiteten bzw. einen fadenscheinigen Grund dafür geliefert hatten (“Wenn Religionen sich vertrügen, ja, dann fallen Kriege schwer. Es gäb’ wenig zu verdienen,
weil dann Frieden wär.”). Speziell die Fundamentalisten der Religionen, die sich in ihrem Extremismus eine pervertierte Version ihrer Religion so zurechtlegen, wie sie es gerade brauchen können, werden thematisiert. Konkret wurde das Lied natürlich als Kommentar zu den Terrorattacken vom 11.09.2001 positioniert. In Grundzügen geisterte die Songidee allerdings offenbar schon Mitte der 90er Jahre in den Köpfen von Spitzer und Eberhartinger.

Nachdem ich es unplugged wieder hören durfte und es mir eben mit Video wieder gab, mal kurz nach oben mit “Mein Gott”.

Mittlerweile über 12 Jahre alt darf wohl sagen: Es ist ein Klassiker geworden.

Die Studioversion ist so voller Kraft und gut, das Video weckt zudem nostalgische Gefühle rund um die Zeit, um die Frauenluder veröffentlicht wurde.
Die Liveversion dagegen ist reduziert, dennoch nicht weniger eindringlich.

Das Lied ist ein Ausrufezeichen der Band, auf das man denk’ ich stolz sein darf!

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